Umwelt und Nachhaltigkeit
Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen spielen an der Kardinal-Bertram-Schule eine wichtige Rolle. Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisieren, Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen und gemeinsam einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu leisten.
Dazu finden an unserer Schule jedes Jahr verschiedene Projekte und Aktionen statt. Diese werden von Sabine Dierkes und ihrer Umwelt-AG mit viel Engagement vorbereitet und durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei auf vielfältige und praktische Weise mit Themen rund um Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit auseinander.
Wir freuen uns besonders, dass unsere Schule in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal die Auszeichnung „Internationale Nachhaltigkeitsschule/Umweltschule in Europa" erhält.
Auch am Energiesparprojekt der Stadt Hannover "Gruppe schulinternes Energiemanagement" nehmen wir seit vielen Jahren erfolgreich teil und haben jedes Jahr eine Prämie für unsere Schule erhalten.
BNE
„BNE" befähigt Lernende, informierte Entscheidungen zu treffen und verantwortungsbewusst zum Schutz der Umwelt, für eine bestandsfähige Wirtschaft und einer global nachhaltigen gerechten Gesellschaft für aktuelle und zukünftige Generationen zu handeln und dabei die kulturelle Vielfalt wertzuschätzen. Ziel und Zweck von BNE ist eine Transformation der Gesellschaft hin zu nachhaltiger Entwicklung. Dabei geht es nicht nur um den Erfolg der oder des Einzelnen, sondern um das Wohlergehen der Gemeinschaft – vor Ort und weltweit.
BNE unterstützt Lernende dabei, eine Perspektive als Weltbürgerinnen und Weltbürger zu entwickeln, die es ihnen ermöglicht, sich verantwortungsbewusst und solidarisch zu verhalten.
Entwicklung ist dann nachhaltig, wenn Menschen weltweit, gegenwärtig und in Zukunft, würdig leben und ihre Bedürfnisse und Talente unter Berücksichtigung planetarer Grenzen entfalten können. Eine solche gesellschaftliche Transformation erfordert starke Institutionen, partizipative Entscheidungen und Konfliktlösungen, Wissen um Phänomene, Technologien und deren Wechselwirkungen sowie neue Verhaltensmuster. Bildung wird in diesem Kontext als Schlüssel zu gesellschaftlichem Wandel sowie zu einer sozial, wirtschaftlich, politisch und ökologisch nachhaltigen Zukunft verstanden.
BNE ist eine ganzheitliche und transformative Bildung. Lerninhalte und -ergebnisse, Lernumgebungen und Pädagogik werden entsprechend gestaltet: Lernendenorientiert, diversitätsreflexiv, partizipativ, multiperspektivisch und interaktiv.
Die Transformation von Lern- und Lehrumgebungen im Sinne nachhaltiger Entwicklung reicht darüber hinaus, Einrichtungen nachhaltiger zu verwalten. Im Rahmen von Schulentwicklungsprozessen verändern sich auch Werte und Strukturen der gesamten Institution. Dazu gehört die Entwicklung einer Vision und eines Plans zur Umsetzung von BNE in Zusammenarbeit mit dem gesellschaftlichen Umfeld der Schule.
Die damit einhergehende Öffnung von Schulen bezieht die Kooperation mit lokalen und regionalen Partnerinnen und Partnern unter dem Aspekt der nachhaltigen Entwicklung ein.“
(Quelle: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/schulerinnen_und_schuler_eltern/bildung_fur_nachhaltige_entwicklung_bne/bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-bne-90480.html, 15.6.2023, 18:06 Uhr)
Upcycling
Upcycling als BNE-Projekt: Müll und nicht genutzte Dinge verdienen ein 2. Leben
Das Projekt „Müll und nicht genutzte Dinge verdienen ein 2. Leben“ wird neu gestartet. Bisher findet in allen Klassenräumen Mülltrennung statt. Im vergangenen Jahr haben wir einen Projekttag „Upcycling“ durchgeführt, an dem die Schülerinnen und Schülern begeistert teilgenommen haben. Schon da wurde die Anfrage nach einer Wiederholung von den Kindern kundgetan. Wir möchten den Upcycling-Projekttag fest in unser Schulleben integrieren. Des weiteren sollen erstmals Tauschbörsen für nicht genutztes Spielzeug und für Bücher stattfinden.
Ein Upcycling-Projekttag und Tauschbörsen für Spielzeug und Bücher sollen fest ins Schulleben integriert werden.
Der Upcycling-Projekttag wird von der ganzen Schulgemeinschaft an einem Projekttag durchgeführt. Die Tauschbörsen sollen ein freiwilliges Angebot für die Schülerinnen und Schüler an zwei festgelegten Tagen im Schuljahr darstellen.
Alle Schülerinnen und Schüler nehmen am Projekttag teil. Die Teilnahme an den Tauschbörsen ist freiwillig.
Schülerinnen und Schüler sollen ein Bewusstsein für Wertstoffe/Rohstoffe erhalten. Auch aus Müll können schöne Dinge entstehen, die durch ein Upcycling eine Wertsteigerung erfahren und neu genutzt werden können.
Die Tauschbörsen sollen den Schülerinnen und Schülern zeigen, dass schon gelesene Bücher und Spielzeug, mit dem die Kinder nicht mehr spielen, getauscht werden können und somit der neuen Besitzerin/dem neuen Besitzer Freude bereiten können. Es muss nicht immer alles neu gekauft werden, oft reicht schon ein Tausch aus.
Es werden alle Schülerinnen und Schüler und alle Lehrerinnen in das Upcycling-Projekt einbezogen. Da es sich hier und bei den Tauschbörsen um schon vorhandene Materialien handelt, fallen kaum Kosten an.